Christsein und Kampfsport

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1. Sportlicher Aspekt 
a) sportliche Ausgleichbewegungen zum modernen Alltag
b) gesunde körperliche Fitness durch Gymnastik
c) Verbesserung der Koordinationsfähigkeiten

2. Persönlichkeitsbildung
a) Aufbau des Selbstvertrauens 
b) durch entsprechendes Auftreten ist ein Entschärfen von spannungsgeladenen
Situationen möglich
c) Eine angepasste Hilfeleistung im Notfall ist gegeben durch Mut, Selbstvertrauen, Können und Gottvertrauen.

3. Spiritualität
Auf allen Kontinenten und in allen Kulturkreisen der Erde haben sich in Vergangenheit und Gegenwart viele unterschiedliche Kampfpraktiken entwickelt. Sie wurden zur Jagd, für den Krieg oder zum persönlichen Schutz betrieben. Unter Kampfsport versteht man Sportarten und Bewegungssysteme, die sich aus alten Kampfkünsten entwickelt haben und noch heute dem Zweikampf, Selbstverteidigung oder der Erhaltung der eigenen körperlichen Fitness und Gesundheit dienen. Dies zeugt deutlich, dass es keinen Grund gibt, bestimmte Kampfsportarten mit esoterischen Inhalten zu füllen. Wenn dies doch geschieht, beispielsweise aus kommerziellen Gründen, lehnen wir dies ab.

Es gibt viele Meister und Buchautoren von Kampfkunstbüchern, die behaupten, das ein guter Kampfsportler nicht ohne fernöstlichen Mystizismus auskommt.

Auch verbinden leider verbinden viele Menschen Kampfsport mit östlicher Mystik oder östlichen Lehren. Dazu gehören zum Beispiel Zen-Meditation, Energielehren, Einswerden mit dem Kosmos, Transzendentale Meditation, "Sich-leer-machen", usw. Wir sind der Meinung, dass ein guter Kampfsportler ohne diese Lehren auskommt!

Robert Bussey, Ninjutsu-Meister und „The King of Combat“ hat für sich persönlich sogar festgestellt, dass er besser wurde, nachdem er die mystischen und fernöstlich religiösen Elemente aus seinem Leben verbannt hat.

Pastor und Kampfsportler Raul Ries wurde gefragt, ob er irgendeinen Konflikt zwischen diesen beiden Rollen sieht oder fühlt? Er antwortete: "Nein, ich sehe überhaupt keinen Konflikt, solange man die fernöstliche Religion da raushält. Ich sehe Kampfsport als ein Geschenk und ein Talent von Gott. Wie wenn ein Pastor Ski fährt oder surft, nehme ich, was Gott mir gegeben hat und mache das beste aus meinen Möglichkeiten.  Ich habe den Wunsch, Menschen nicht nur Selbstverteidigung zu lehren, sondern auch Selbstvertrauen und wie sie ein besserer Mensch werden können. Ich lehre Menschen nicht, dass die rausgehen und andere bekämpfen sollen, aber dass sie Disziplin haben sollen. Wenn ich auf den Kampfsport schaue, schaue ich darauf als einen Ausgangspunkt für Evangelisation für Menschen, die sonst nicht für einen Pastor oder das Evangelium offen sind." 

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