Behindertenarbeit von Horst Kohl

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Ausgezeichneter Zeitungsbericht  2,5 MB

Horst M. Kohl ist Fachübungsleiter für Rehabilitationssport und hat den 6. Dan in „Kae-In-Sog-In“, wobei er der Shodai des Kae-In-Sog-In ist.
Er hat für behinderte Menschen einen Selbstverteidigungssport und zwei weitere Sportarten, die die Selbstverteidigungssportart gesundheitlich unterstützen, ins Leben gerufen.
Das sind „Kae-In-Sog-In“, „Slow-Motion“ und das Blasrohrschießen.

Zunächst: Weshalb suchen Menschen mit Handicaps die Kampfkünste auf?
„Es sind ganz verschiedene Gründe, weshalb Menschen mit dem Training der Kampfkünste beginnen. In unserem Fall, Menschen mit Handicaps. Von „Nichtgehandicapten“ bekommt man meistens auf die Befragung hin, keine klipp und klare Antwort.
Aber die häufigsten Antworten bei Menschen mit Handicaps lauten wie folgt: "Ich kann mich damit gut verteidigen, ich brauche die Bewegung, Kampfkunst ist Super, in herkömmlichen Vereinen kümmert sich kaum einer um mich."

Weitergeben der Kampfkünste durch herkömmliche Vereine betreffend: Ich bin der Meinung, dass die, die Kampfkünste an andere weitergeben, schon genau überlegen müssen, wem sie etwas lehren. Wer dies nicht tut, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nur Mitgliederzahlen aufweisen und entsprechende Beiträge kassieren zu wollen.

Wir Übungsleiter/innen sind mitverantwortlich dafür, welches Image unsere Kampfkünste in der Öffentlichkeit genießen.

Wenn man die Bilder betrachtet, die heutzutage über Kampfsport in vielen Medien erscheinen, und besonders über die Bildschirme „flimmern“ stehen meist blutige Auseinandersetzungen im Vordergrund. Befasst man sich jedoch mit der Philosophie und den Ursprüngen der verschiedenen Kampfkunstarten, entsteht ein völlig anderes Bild.“

Kae-In-Sog-In:
Der koreanische Begriff Kae-In-Sog-In bedeutet in unsere Heimatsprache übersetzt, ähnliches wie Vielfalt/Vielfältigkeit. Es gibt eine Vielfalt von Handikaps und eine ebenso große Vielfalt an Selbstverteidigungstechniken. Kein Handikap gleicht dem anderen, obwohl vielleicht der gleiche Grund zum gleichen Handikap führte.
Kae-In-Sog-In ist ein Programm zur Ausbildung von Trainern, mit dem Ziel der Integration gehandikapter Menschen in unserer Sportwelt.
Wir wollen diesen helfen neue Kontakte zu knüpfen, körperliche Fitness auszubauen, lebensnotwendiges Selbstvertrauen aufzubauen und Lebensängste abzubauen.
Diese Ausbildung wird mittlerweile von verschiedenen Behinderten-Landessportverbänden anerkannt, und ermöglicht unseren Teilnehmer/innen dort an weiterführenden Ausbildungen teil zu nehmen.
Seit Jahren werden langsame und sanfte Bewegungslehren verstärkt in die Gesundheitsförderung einbezogen. Nun auch immer mehr bevorzugt, für Menschen mit Handikaps.

SLOW - MOTION:
Es ist eine Bewegungslehre die darauf abzielt, eine Verbesserung der Körperwahrnehmung durch
- Anspannung und Entspannung verschiedener Muskelpartien
- Konzentration / Koordination
- Bewegungsverdruss zum Bewegungsfluss zu gelangen.

Man könnte es mit Tai Chi verwechseln. Ist es aber nicht.

Blasrohrschießen:
Blasrohrschießen ist zunächst als ein Spiel zu betrachten. Es dient der Konzentration, besitzt Wettkampfcharakter und einen hohen gesundheitlichen Aspekt der von der Wirksamkeit her, sehr verschieden und weitreichend ist.
Zudem sehen wir darin die Chance, Kinder und Jugendliche mit dieser Art von Sport ansprechen zu können, insbesondere Rollstuhlfahrer!
Die Länge des Blasrohres ist ungfähr 50 cm bis 120 cm. Die Länge eines Pfeiles liegt bei ca, 8 - 10 cm. Das Ziel befindet sich in ca 5 - bis 10 m Entfernung in Form einer Zielscheibe (40cm X 40cm) und ist aus weichem Material. Die Entfernung wird vor Beginn des Wettkampfes festgelegt.

Die Mailadresse und weitere Informationen über Horst M. Kohl und Kampfsport mit Behinderten finden Sie hier:
 jakobus@vck-web.org

Homepage: www.handicap-selbstverteidigung.de

Persönliches Profil von Horst M.Kohl

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