
Mein Name ist Hilmar Siebert. Ich bin verheiratet mit meiner Frau Kerstin und wir haben gemeinsam 4 tolle Söhne. Seit 2001 leben wir mit Jesus, unserem Herrn.
Unser Leben hat sich durch IHN komplett verändert. Wir haben ein neues Leben bekommen und lassen uns von IHM leiten.
Wir dürfen lernen uns immer mehr anzuvertrauen und das wir geliebt sind. ER kennt uns beim Namen. Was Jesus alles für uns Menschen tut ist so unbeschreiblich und doch wahr! Er ist der Erlöser der Welt.
Hier ist ein kurzer Versuch einen kleinen Einblick und Zeugnis meines Lebens auch in Bezug zur Kampfkunst zu geben.
Mit 7 Jahren kam ich das erste Mal in Kontakt mit der Kampfkunst, als ich mich für Judo interessierte.
Mit Beginn der Pubertät und dem inneren Kampf herauszufinden, wer ich bin und was ich hier auf der Welt zu tun habe, hat sich mein Interesse natürlich auch verändert. Ich wurde immer wieder mit Sinnfragen konfrontiert. Mit 12 Jahren begann ich den Stockkampf für mich zu entdecken. Später reizte mich der Wettkampf, ich wollte mich messen. Ich wollte es wissen...
Damals wusste ich nicht, was ich suchte. Später versuchte ich alle nur angebotenen Möglichkeiten in der Kampfkunst. Ich wollte lernen mich zu verteidigen, ich wollte meine Angst besiegen! Ich wollte nicht hilflos sein und so setzten sich Energien frei, mein Ziel zu erreichen. Doch was war eigentlich mein Ziel?
Das Ziel konnte ich nicht benennen aber in mir fühlte ich eine ewige Rast- und Ruhelosigkeit und Angst.
Ich besuchte mehrere so genannte Meister, die mich in verschiedenen Stilen unterrichteten. Was von mir verlangt wurde, habe ich getan. Fast unmerklich kam ich auch immer wieder mit esoterischen Praktiken in Verbindung. Ich wollte mein Ziel verfolgen und habe nicht unterscheiden können, was für Auswirkungen bestimmte Übungen haben.
Inzwischen besuchte ich immer mehr Wettkämpfe und hatte immer wieder Erfolge verbuchen können. Mit ca. 17 Jahren wurde ich Deutscher Meister im Stockkampf. Der Titel hatte eine bestimmte Auswirkung auf mein Selbstbewusstsein, Anerkennung bekam ich vor allem von Außen. Ich ließ es mir nicht anmerken, aber die Angst blieb!
Inzwischen habe ich mehrere Lehrer aufgesucht, die mir zwar eine Menge beibrachten, aber sie konnten mir alle nicht die Antworten geben, die ich eigentlich suchte.
In meiner Verzweiflung versuchte ich sehr viel, um meine innere Leere und Angst zu überwinden.
Östliche Esoterik, Schamanismus, Spiritismus und alles, was sich anbot, um mich selbst „zu finden“ probierte ich aus. Dabei bemerkte ich nicht, dass es mir gesundheitlich immer schlechter ging. Psychisch wurde ich immer labiler.
Äußerlich konnte man mir meinen Zustand nicht wirklich erkennen. Da ich keine echte Beziehung zu meinen damaligen Lehrern hatte, gingen unsere Wege auseinander. Ich war kurz davor, die Kampfkunst „hin zu schmeißen“. Ich bekam keine Antworten. Heute weiß ich warum.
Einen letzten Versuch in der Kampfkunst unternahm ich, als ich davon hörte, dass Weltmeisterschaften im Stockkampf ausgetragen werden. Ich musste mich über Turniere in Deutschland qualifizieren. Das war durch meine Turniererfahrung in Deutschland relativ berechenbar und das schaffte ich. So flog ich mit der Nationalmannschaft auf die Philippinen, dem Ursprungsland meiner Kampfkunst!
Ich dachte mir, wenn ich jemals Weltmeister werden würde, könnte ich mein Ziel erreichen. Ich bräuchte mich vor nichts und niemanden mehr fürchten!
Aber das Ziel war ja nur ein Traum, weshalb sollte ich „kleines Licht“ so etwas gewinnen?
Also ging ich relativ unbeschwert an die Sache ran. Nach vielen Kämpfen gewann ich sehr zu meinem Erstaunen das Turnier.
Ich hatte die Weltmeisterschaften gewonnen!
Ein unbeschreibliches Gefühl und Ereignis, aber nach der Zeit der Aufregung hatte sich nichts verändert!
Innerlich ging es weiter mit der Rastlosigkeit.
Doch Gott hat einen Plan für mich und den begriff ich damals noch nicht.
Auf der Reise lernte ich jedoch meinen jetzigen Lehrer kennen, der mich in einer speziellen Kampfkunst unterrichtete. Diese heißt Balintawak. Erstmals hatte ich einen wahren Meister in seinem Fach und reiste später wieder auf die Philippinen, um dort zu wohnen und die Kampfkunst zu erlernen. Hier war Esoterik nie Thema aber Fragen nach Leben und Tot, Werte und Ehre und Fragen des Glaubens.
Zurück in Deutschland: Durch eine Freundin meiner Frau, die in Sachen Glauben bei ihr nie „locker“ ließ, kam auch ich in Kontakt mit Jesus. Wir besuchten Gottesdienste und ließ alles auf mich wirken. Natürlich war ich skeptisch aber auch innerlich offen. Was ist das hier? War ich in einer Sekte gelandet? Mit dem Verstand konnte ich viele Inhalte, die gesagt wurden nicht begreifen.
Aber eins wusste ich ganz sicher: meinen Körper kann ich nicht belügen. Und dieser reagierte heftig! In den Gottesdiensten war ich immer sehr berührt. Mir liefen immer wieder Tränen über das Gesicht und ich hatte das Gefühl und Wissen, dass mir direkt ins Herzen gesprochen wurde.
Meine anfänglichen Zweifel waren völlig unbegründet und ich wusste, woher die kamen. Es war wichtig für mich, diese zu prüfen.
Nach relativ kurzer Zeit ließen meine Frau und ich uns Taufen und übergaben unser Leben. Ich machte Schluss mit meinem alten Leben und brach auch mit allen okkulten Praktiken. Ebenso überdachte und veränderte ich meine schlechten Lebensgewohnheiten. Ich bekannte meine Fehler und Jesus richtet mich auf.
Das erste Mal hatte ich Frieden im Leben. Ein Gefühl von Heimat und Freiheit machte sich breit, ER nahm mir die Angst! Ich kam „nachhause“ und ER heilte meine Wunden.
Die Sache war sehr ernst für mich, da ich eine klare, persönliche Entscheidung getroffen habe. Das bedeutete, dass ich auch die Kampfkunst hinterfragen musste.
Ist diese gegen Gottes Wort? Diente ich dadurch nicht dem Feind?
Nach etlichen langen, intensiven und persönlichen Prüfungen, gab mir der Herr eine klare Antwort auf meine Fragen und gab mir das Zeichen in seinem Namen mit der Gabe und dem Wissen andere Menschen zu unterstützen und zu erreichen.
Zunächst trainierte ich mit Menschen aus meiner damaligen Gemeinde. Die Reaktionen waren beeindruckend und so hielt ich meine Augen offen, ob es mehr Menschen gibt, die an diesem Thema interessiert sind. Dabei hatten diese anderen Menschen immer wieder dieselben Fragen, die ich bereits beantwortet hatte.
Inzwischen betreibe ich fast 40 Jahre Kampfkunst und setze mich sehr mit dieser auseinander. Seit etwa 10 Jahren beschäftige ich mich auch mit den Aspekten Kampfkunst und Christ sein.
Der VCK ist eine ideale Plattform Gleichgesinnter, die Jesus lieben UND Kampfkunst betreiben. Ich bin offen für jegliche Fragen und Projekte.
Als Sozialpädagoge arbeite ich auf verschiedensten Ebenen auch mit der Methode Kampfkunst mit vielen tollen Menschen. Ebenso viele Projekte haben gezeigt, dass Kampf auch ein Teil des Menschen ist und große Faszination ausübt.
Ein sehr bewegender Vers aus der Bibel, den ich gerne weitergebe:
Dies ist der Sieg, der die
Welt überwunden hat:
Unser Glaube
(1 Joh. 5:4)
Kontakt: balintawak@vck-web.org
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