Raul Ries

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Raul Ries hat viele Jahre Kung Fu trainiert und war Inhaber eines Kung Fu Studios.

Seine Geschichte wurde in einem Film mit dem Titel „Fury to freedom“ gezeigt. In Deutschland ist der Film unter dem Titel „Raul - der Hölle entronnen“ bekannt.

Dieser Film kann beim Hänssler-Verlag bestellt werden. Dazu hier klicken oder auf das Filmplakat (© 1985 Gospel Communications, Inc./Hänssler Verlag GmbH & Co. KG).

Er erzählt seine Geschichte in diesem Zeugnis:

"Ich denke, dass Gott sehr gnädig, liebend und freundlich ist, Er nimmt sich unserer Leben an. Bevor ich zum Herrn kam, hat die Familie meiner Frau, Naomi und Grandma Kopp, für mich gebetet. Ob Sie es glauben oder nicht, seit ich ein kleines Kind bin, hat eigentlich nie jemand nach mir geschaut.

Ich wurde in Mexiko katholisch aufgezogen. Meine Großmutter lebte in Mexico City, sie war eine Opern-Sängerin. Sie lernte meinen Großvater kennen, der ein Deutscher war, und sie heirateten. Mein Vater wurde in Mexico City geboren und als er 9 Jahre alt war, verließ sein Vater die Familie. Meine Mutter war aus New York City zu Besuch, traf meinen Vater und kehrte niemals nach New York zurück. Sie kam ursprünglich aus New York, aber ihre Eltern kamen aus Spanien.

Obwohl meine Eltern sich liebten, hatte mein Vater eine sehr schlimme Angewohnheit; er hatte ein Alkoholproblem. Er fing bereits im Alter von neun Jahren an zu trinken. Wegen seiner Trunksucht war unser Zuhause kein normales Zuhause. Soweit ich mich erinnern kann wurde bei uns zuhause viel geschrieen und geflucht. Ich kann mich auch erinnern, dass mein Vater meine Mutter und seine Mutter, meine Großmutter misshandelt hat. Wir Kinder haben geschrieen und geweint weil wir solche Angst hatten. Ich kann mich außerdem erinnern, dass mein Vater mich mit fünf Jahren, weil ich der älteste Sohn war, mit in die Nachtclubs und Bars genommen hat. Mein Vater war ein Streithammel und liebte Prügeleien. Er hatte eine gute Anstellung bei der Bank of Mexico, aber die Trinkerei führte bei ihm zu Gewalttätigkeit. Ich erinnere mich, dass ich draußen an dem Zeitungskiosk saß, wo er mich gelassen hatte, um auf ihn zu warten. Er kam so betrunken wieder. Er hatte einen kleinen Motorroller und jeden Abend wurden wir auf dem Heimweg von Gott bewahrt. Ich erinnere mich an diese ganze Erfahrung, wie er mich verprügelte und schlug. Ich war sehr rebellisch. Als ich 8 oder 9 Jahre alt war, machte ich mir zum Ziel meinen eigenen Vater zu töten. Das war mein Leben.

1957 wurde meine Mutter eingeladen nach L.A. zu ziehen, meinen Vater zu verlassen und mit meinen Großeltern und ihrer Schwester zu leben. Ich erinnere mich, wie glücklich ich war, weil wir endlich meinen Vater los waren. 1958 begann er meiner Mutter zu schreiben; darüber wie unglücklich er war und wie sehr er uns vermisste. Er versprach meiner Mutter, dass er sich geändert hatte. So erlaubt meine Mutter ihm 1959 nach Amerika zu kommen und mit uns zusammen zu leben. Ich weiß noch wie ich meine Mutter dafür hasste, dass sie ihn zurück in unser Leben brachte. Ich wollte nicht, dass er mit uns lebt. Ich hatte keinerlei Gefühle ihm gegenüber, ich war sehr verbittert. Und wieder begann er zu trinken und meine Mutter zu misshandeln.

Ich erinnere mich an eine Menge Auseinandersetzungen mit meinem Vater im Alter von 15 Jahren und ich wurde gewalttätig und richtete meine Frustration und meinen Ärger gegen Personen. Auf Partys oder auf der Straße fing ich an, Leute zu verprügeln. Durch die pure Gnade Gottes habe ich niemanden dabei getötet. Es gab Zeiten, da haben wir die Leute einfach liegen gelassen, weil wir dachten, sie seien tot. Das ging die vier Jahre Highschool-Zeit so weiter. Als ich Oberprimaner auf der Highschool war, hatte ich bereits Zeit im Gefängnis verbracht, wurde aber nie verklagt. Dann war ich einen Abend auf einer Party in West Corvina und ich sah einen Typen zusammen mit meiner Freundin. Ich verließ die Party und trommelte alle meine Freunde zusammen. Wir gingen zurück und nahmen die Leute dort auseinander. Der Typ wurde dabei fast getötet. Am nächsten Tag kam die Polizei zur Highschool, nahm mich mit und verklagte mich. Schließlich musste ich vor Gericht und das im Alter von 18 Jahren und gerade davor meinen Abschluss zu machen. Ich konnte wählen; entweder müsste ich ins Gefängnis oder zum Militär. Tja, zu dieser Zeit war Vietnam gerade im Gange und ich sagte "Ich werde einfach nach Vietnam gehen. Es ist die Lizenz zum Töten und ich kann tun was immer ich will."

      

Ich ging ins Marine Corps Boot Camp, und hatte 12 Wochen hartes Training vor mir. Weil ich so viele Punkte bei der körperlichen Fitness erreichte, 478 Punkte von 500, erhielt ich den PFC -Rank (Anmerkung der Übersetzerin: PFC bedeutet Private First Class und ist das erste von zwei Abzeichen als Mitglied der Mannschaften des United States Marine Corps) und wurde Zugleiter. Ich erinnere mich an die Abreise von San Diego und den Aufbruch nach Vietnam. Ich fragte mich, ob ich jemals wiederkommen würde, insbesondere als ich mich umschaute und die 5000 Marinesoldaten auf dem Schiff erblickte. Ich fragte mich, wie viele von ihnen wohl nicht zurückkommen würden. Mit der Zeit sah ich, wie einige meine Freunde Opfer im Kampf, d.h. verletzt oder getötet wurden und ich wurde wütend. Diese Wut gegen den Feind zehrte an mir bis hin zu dem Punkt, meinen Feind zu hassen. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits zweimal verletzt worden. Außerdem war meine Dienstzeit fast vorbei und so begannen verrückte Dinge in meinem Geist und meinen Gedanken aufzutauchen. Mein befehlshabender Offizier schickte mich zum Seelenklempner des Krankenhauses und dieser empfahl, dass ich zum Oakland Naval Hospital, Project 49A, geschickt werden solle, zur weiteren Beobachtung und Behandlung. Ich verbrachte die nächsten sechs Monate meines Lebens in psychiatrischer Behandlung, Gruppentherapie, weil ich so gewalttätig war. Nach sechs Monaten der Rebellion gegen die Hilfe, welche man mir anbot, empfahl Dr. Wilson meine Entlassung. Ich wurde nun für meine Entlassung zum Camp Pendleton geschickt, um wieder ein zivilisierter Mensch zu werden.

Während ich im Camp Pendleton war, wurde meine Freundin Sharon schwanger. Sie war mit mir zur Highschool gegangen, aber wir haben uns über Briefe ineinander verliebt, als ich in Vietnam war. Sie erlaubten mir das Camp für einige Zeit zu verlassen, damit ich meine Familie sehen konnte. Das war die Zeit als Sharon und ich zusammenkamen und sie schwanger wurde. Und so gaben mir die Marine Corps Urlaub, damit wir heiraten konnten. Meine Entlassungspapiere waren noch nicht zurückgekommen. Endlich am 15 September 1967 kamen sie zurück. Ich werde diesen Tag nie vergessen. Sie riefen mich zu sich und sagten "Hey, Ihre Entlassungspapiere sind zurückgekommen, und sie sind ehrenvoll."

Ich kam raus und fand einen Job in LA bei der Union Bank. Ich entschied mich außerdem mein Training in Kung Fu San Soo in Jimmy H. Woo’s Studio fortzusetzen. In dem Moment als ich rauskam, ging ich sofort zurück, aber nicht zu meinen alten Freunden sondern in mein altes Leben. Es ist erstaunlich wie der Krieg mich hatte reifen lassen, enorm. Ich hatte keine Angst davor zu töten, ich hatte keine Angst davor überhaupt irgendwas zu tun. Wenn wir zu Partys gingen oder was auch immer wir taten, haben wir immer Chaos veranstaltet. Ich erinnere mich an all die Möglichkeiten, die Gott mir gab. Meine Frau predigte mir nichts vor, sie teilte aber den Lobpreis mit mir, indem sie ihre Liebe mit mir teilte. Sie zeigte mir Gottes Liebe durch ihr Leben, sie lebte diese Liebe.

Es gibt eine Sache, die ich niemals tun wollte, ich wollte niemals wie mein Vater werden und Leute misshandeln. Aber leider geschah es doch. Das erste was ich tat war, Sharon herumzuschubsen, sie zu treten und zu schlagen. Sehr bald würgte ich sie, aber durch Gottes Gnade schützen die Engel sie. Ich misshandelte sie etwas 4 ½ Jahre bis sie mich letztendlich verließ. Als ich begriff, dass sie mich verlassen würde, beschloss ich, dass niemand sie oder meine Kinder jemals haben würde. Der beste Weg dies zu verhindern, war, sie, meine Kinder und anschließend mich zu töten. Wenn die Polizei kommen würde, würde ich einfach auf sie schießen und das wäre das Ende von allem. Und dann würde keiner gewinnen.

Als ich nach Hause kam, war Sharon bereits zur Kirche gegangen. In der Tat war es Ostersonntag, der 2. April 1972 und ich hatte bereits beschlossen sie zu töten. So kam ich nach Hause, und ich sah ihre gepackten Taschen. Ich ging ins Haus, ging zum Wandschrank, nahm mein Gewehr und lud es mit 18 Patronen. Ich lief durch das Haus und ich fing an, mein ganzes Haus zu zerstören. Ich ging zum Fernseher und stand einfach nur da. Ich war so wütend und wahnsinnig in meinem Inneren; ich nahm das Holz vom Gewehr und schlug auf den Fernseher. Als ich ihn traf, ging er an. Und als er anging, sah ich diesen glatzköpfigen Typen, der über Jesus redete. Ich hörte zu und ich wollte ihn mit meinem Gewehr erschießen, aber ich konnte den Abzug nicht drücken. Es schien als würde er durch den Fernseher reden; er redete direkt mit mir. Wissen Sie, wie sich das anfühlt? Es war wie ein Bogen, der gespannt wurde, mit Pfeilen, die losgelassen wurden und mich direkt ins Herz trafen. Und ich sagte immer wieder "Mann, warum hältst du nicht einfach deine Klappe? Was versuchst du zu sagen?" Auf einmal war ich auf den Knien und hörte ihm zu. Und zum ersten Mal in meinem Leben weinte ich wie ein Baby. Wissen sie, es ist nicht so cool zu weinen, wenn man innerlich verhärtet ist. Ich schrie einfach zu Gott "Gott, wenn du wirklich real bist und du ein Gott bist, der Leute retten kann, wie du meine Frau gerettet hast, so will ich heute abend, genau jetzt, dass du in mein Leben kommst." Und wissen Sie was mich umgehauen hat? Ich habe keinen Blitz gesehen oder eine Stimme gehört, ich habe einfach durch den Glauben ein Gebet gesprochen. Und ich fühlte, dass mein Leben sich komplett änderte. Als ich wieder aufstand, wischte ich meine Tränen weg und stellte das Gewehr zurück. Ich stieg in mein Auto, fuhr los, um meine Frau zu suchen, um ihr zu sagen, was mir widerfahren war. Ich konnte sie nicht finden. Als ich die Kirche betrat, zu der sie immer ging, wurde gerade der Ruf zum Altar gegeben. Und so ging ich zum Altar und als sie meine Seelsorge beendet hatten, fuhr ich heim.

Als ich nach Hause kam, klopfte ich an die Tür. Das Licht war schon an, meine Frau war zu Hause und ich hörte sie von innen her schluchzen und weinen. Ich klopfte an die Tür und sagte "Sharon mach auf, ich bin es." Sie weinte einfach und so. Dann machte sie die Kette vor die Tür, öffnete einen Spalt und sagte "Was willst du?" Ich sagte “Ich bin neu geboren! Ich gehe nun mit Jesus." Sie schlug mir die Tür vor der Nase zu. Sie glaubte mir nicht. Und so klopfte ich nochmal und sagte “Sharon ehrlich, ich bin wiedergeboren." Endlich öffnete sie die Tür. Sie brauchte ungefähr 1 ½ bis 2 Jahre, um mir zu glauben, als sie sah, wie sich mein Leben änderte. Aber was sie umhaute war, dass ich so plötzlich errettet wurde, Mann, ich wurde errettet.

Am nächsten Tag ging ich zu einer christlichen Buchhandlung und kaufte eine Bibel. Ich wollte auch einfach, dass jeder wusste, dass ich nun ein Christ war. Ich fing an die Bibel zu lesen und ging auch zur Kirche. Und dann rief mich der Herr, es war seltsam, ich habe nicht Seine Stimme gehört, aber ich saß dort und las meine Bibel und betete und ich hatte eine Erscheinung. Ich hatte niemals in meinem Leben zuvor eine Erscheinung gehabt. Ich wusste nicht einmal, was das war, aber ich sah mich selbst wach und halb im Schlaf, und ich sah meine alte Highschool. Ich sah meinen Schulleiter und seinen Stellvertreter und ich sah all diese Hunderten von Kindern. Der Herr sagte mir, “Ich will, dass du zu deiner alten Highschool zurückkehrst." Ich sagte "Okay!" Und so wartete ich und betete. Dann ging ich zur Baldwin Park High School, ich erinnere mich, es war 1972.

Ich ging über den Campus, Dr. Hollenbeck und Barnholdt, der Assistent des Schulleiters waren dort. Mr. Barnholdt war mein Baseball Trainer. Ich erinnere mich, wie ich auf sie zulief; ich hatte meinen Fisch, "den Thunfisch" und meine Bibel. Das Nächste woran ich mich erinnere war, wie die Polizei mich vom Schulhof brachte, weil sie dachten, ich wäre verrückt. Sie wollte mich nicht auf dem Campus haben. Ich ging nach Hause und Gott sprach erneut zu mir "Geh zurück zur Baldwin Park High School." Ich sagte "Oh Herr, sie haben mich einfach hinausgeschmissen. Sie haben die Polizei gerufen und die hat mir gesagt, dass, wenn ich nochmal zurückkomme würde, sie mich ins Gefängnis stecken würden." Und wieder sagte Gott "Geh zurück zur Baldwin Park High School." Und so sagte ich "Okay, ich gehe." Ich ging zurück dorthin in der nächsten Woche und Mr. Barnholt und Mr. Hollenbeck brachten mich in ihr Büro und sprachen mit mir. Sie gaben mit die Erlaubnis, mich auf dem Campus aufzuhalten. Stellen Sie sich das mal vor, mich auf dem Campus aufzuhalten und in die Klassenräume zu gehen und in die Mall (Anmerkung der Übersetzerin: Eine Mall ist eigentlich ein Einkaufszentrum, im vorliegenden Zusammenhang wird ein Bereich der Highschool gemeint sein, wo die Schüler Essen, Getränke und Schulzubehör kaufen können), ich konnte mit den Leuten über Jesus Christus sprechen.

Und so begann ich zur Mittagszeit. Ich saß draußen im Gras und alle diese Kinder schauten mich an, mich mit meinem Fisch und meiner Bibel und sie hassten mich. Ich habe einfach nur da gesessen. Ich bin nicht zu ihnen gegangen oder habe sie angesprochen. Ich wartete einfach auf die richtige Zeit, weil ich nicht alles über den Herrn wusste, ich lernte einfach für mich. Ich meine, was hätte ich ihnen geben können, wenn ich es selber nicht hatte. I wusste nur, dass Jesus mich liebt und dass er sich um sie sorgte und auf einmal, Mann, kamen kleine Geschosse; Kuchen, Milch, sie beschmissen mich mit ihren Sachen. Ich sagte einfach "Herr, gib mir fünf Minuten und ich werde jeden einzelnen von diesen Kindern töten. Glaub mir, Gott." Ich war so wütend. Ich sagte "Herr, ich brauch das ganze Zeugs hier nicht, ich möchte sogar gar nicht hier sein." Aber der Herr gebot mir, dazubleiben.

So gingen einige Wochen vorüber, einige Monate vergingen und ich stand treu da, jeden Tag. Plötzlich fing der Herr an, Türen zu öffnen. Einige Kinder kamen zu mir und fingen an mit mir zu reden und ich redete mit ihnen. Dann an einem Tag, im Bereich der Mall der Baldwin Park High School, sprach der Herr zu mir in der Mittagszeit: "Steig auf diese Picknick-Bank Ich will, dass du ihnen von mir erzählst." Sie wissen, wie Mittagszeiten an Highschools ablaufen, jeder kümmert sich um seine eigenen Sachen: Wir hatten keine Lautsprecheranlage und ich habe keine laute Stimme. Also stieg ich auf die Bank und fing an "Hey, weil Gott den Menschen so sehr liebte, dass Er seinen einzigen Sohn, Jesus Christus gab, welcher..." diese ganze Sache. Und während ich sprach und mich - wie ich dachte - lächerlich machte, berührte der Heilige Geist Leute. Der Heilige Geist kam so stark über die Schule, so plötzlich, und als ich um mich blickte, sah ich dass 1800 Kinder im Gras saßen und zuhörten.

Und was mich umhaute ist, dass ich nicht erwartet hätte, dass Gott mein Leben dafür verwendet: Weil, wer war ich schon? Ich meine, ich hab nur mit Ach und Krach meinen Schulabschluss geschafft und konnte kaum lesen. Ich fragte der Herrn "Herr was werde ich nun tun?" Als ich gerade begann die Liebe Gottes mit ihnen zu teilen, sagte ich "Ist hier irgend jemand, der sein Leben Jesus Christus anvertrauen möchte?" 500 Kinder standen auf und knieten nieder und übergaben ihre Leben Jesus Christus. Die Schule war absolut überwältigt. Dann öffnete Gladstone High School sich, Azusa High School folgte, Charter Oak High School ebenfalls und auch Glendora High School und Bassett High School und bald besuchte ich acht Highschools in der Woche. Ich ging einfach hinaus auf die Straße; so begann mein Predigeramt. Ich hatte abends einen Bibelkreis in meinem Kung Fu Studio und tagsüber ging ich in die Schulen und arbeitete mit den Kindern. Dies lag mir am Herzen, dies war mein Leben: dass Kinder Christus als ihren Herrn und Retter kennen lernen würden.

Ich hätte nie gedacht oder erwartet, dass Gott eine solch gewaltige Arbeit leisten würde, wie er es die letzten 28 Jahre über getan hat. Ich hätte mir nie erträumt, dass Gott so etwas tun würde. Er hat nicht nur mein persönliches Leben gesegnet, aber auch den Auftrag den er mir gegeben hat. Er führte mich von meinem Kung Fu Studio zu der Betreuung einer Kirche mit über 12000 Leuten auf 28 Acres (Anmerkung der Übersetzerin: 1 Acre entspricht etwa 4050 m², somit entsprächen 28 Acres etwa einer Fläche von 113000 m², welches ca. 11 Hektar entspricht). Gleichzeitig mit der Lehre, hat Er die Türen für uns zu einer Bibelschule und einem Seelsorge-Programm geöffnet. Mit diesen Programmen waren wir in der Lage, das Wort bis hin nach Mittel- und Südamerika zu tragen. Unser Predigtamt für Mission explodierte förmlich in allen Kirchen innerhalb Südamerikas. Wir haben Kirchen in Chile aufgebaut, von oben bis unten und begründen gerade eine Bibelschule um die Leute zu lehren. Wir haben ebenfalls Kirchen und Bibelschulen in Kolumbien. In Villevicenzio, im Herzen der Partisanen-Aktivitäten, haben wir eine Schule und die andere Bibelschule El Secreto ist im Dschungel. Diese Schulen bilden jedes Jahr Dutzende von Pastoren und Leitern aus. Meine Vision ist es, jeden Fleck von Mittel- und Südamerika mit der Botschaft von Jesus Christus zu erreichen. Unser Ziel ist es, Gottes Wort in jede größere Stadt in Südamerika zu tragen und dort auch Kirchen aufzubauen. Um dies zu erreichen ist die Arbeit an diesen Schulen und ein Team von Pastoren aus den Vereinigten Staaten maßgeblich.

In den frühen 80ern begann ich Rundfunk-Sendungen zu machen. Heute wird unser “Somebody Loves You”-Programm, welches national übermittelt wird, täglich in den Vereinigten Staaten und Mittelamerika gehört. Bald, nachdem wir das Radio-Programm begonnen hatten, starteten wir mit den Exit-Festivals, welche zu der Gründung der "Somebody Loves You Crusades" führte. Gott machte einen außerordentlichen Gebrauch von diesen Veranstaltungen, mit Tausenden von Leuten, welche Jesus Christus als ihren Herrn und Retter kennen lernten und anerkannten. Mit dem Beginn meines Auftrags an den Highschools hat Gott mir ein Herz für die Jugendlichen geschenkt und ich konnte die Kinder erreichen und kann es heute immer noch durch unsere "Somebody Loves You Crusades".

Wenn ich mir all die Dinge anschaue, die Gott mir erlaubt hat zu tun, bin ich immer noch erstaunt, dass Gott sich entschieden hat, mich dafür auszusuchen. Mein Wunsch, der mir so sehr am Herzen liegt ist, das ganze zu einem Ende, einem guten Ende zu bringen. Es wist sehr wichtig, dass wir nicht nur an einem Rennen teilnehmen, sondern dass wir es ebenfalls bis zum Ende, dem Ziel, schaffen."

Aus dem amerikanischen übersetzt von Katrin Rehwald

Hier finden Sie die Homepage seiner Kirche.

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