
Hey ich bin Veit!
Ich war 16 Jahre alt, hatte bis dahin nicht viel mit Sport und erst recht nichts mit Gott zu tun. Nur, etwas war mir schon eine ganze Weile klar: Irgendetwas stimmte mit der Welt der Logik nicht ganz. Das wurde mir in dem Jahr klar als ich in die 5 Klasse kam. Da erlebte ich etwas, was alles Mögliche, nur nicht logisch war.
Es begann alles im Ferienlager am Anfang der Sommerferien mit einer Augenentzündung. Diese Augenentzündung hat mich von da an durch die ganzen Sommerferien hindurch begleitet. Also ganze 6 Wochen. Ich war ständig beim Augenarzt und zum Schluss dieses sogar jeden Tag. In der letzten Ferienwoche hieß es dann: Sachen packen und ab in Krankenhaus, das kriegen wir nicht mehr ambulant hin. Nach 3 Tagen Krankenhaus saß auf einmal der Arzt ganz verwundert vor mir. Er sah seine Kollegen an und fragte wo denn da was sei. Sie sagten es ihm, aber er fand einfach nichts. Das verwunderte die anderen Ärzte so doll, dass sie sich selbst von der Richtigkeit dieser Angaben überzeugen wollten. Auch sie fanden nur noch ein total gesundes Auge vor. Sie entließen mich, indem sie mir erklärten, dass sie keine Erklärung für das spontane gesund werden des Auges haben. Es gab dafür nur eine Erklärung: Es ist nicht alles logisch, was auf dieser Welt geschieht. Irgendetwas musste es dort noch geben. Mit 16 begegnete ich dann dieser Ursache, dem, den es da noch geben musste, den, der erklärt, warum nicht alles in dieser Welt logisch zugeht: Jesus Christus.
Jesus wurde ein Freund, der mich seitdem durch mein ganzes leben begleitet. Mit Jesus habe ich jemanden gefunden der mich liebt, einfach weil ich da bin. Nicht weil ich so bin wie er es will, nicht weil ich das tue was er will, sondern weil ich da bin liebt er mich. Das ist nicht selbstverständlich finde ich. Denn es ist doch unter Menschen meist umgekehrt. Ich begriff, dass es Jesus gut mit mir meint und dass es sich lohnt, ihn näher kennen zu lernen. So kam es immer wieder zu Streifzügen durch die Bibel. Ich wollte Jesus näher kennen lernen und erfahren, welche Ratschläge er mir für mein Leben geben kann. Ich bekam bei diesen Streifzügen durch die Bibel von Jesus viele Ratschläge, die zur Änderung meines Lebens beigetragen haben. Unerwartetherweise betrafen die aber nicht nur meinen Leben mit Gott und den anderen Menschen um mich herum oder den Umgang mit der Natur. Nein sie betrafen auch meine Einstellung zu Sport und dem Umgang mit meinem Körper (1.Kor 6,19+20).
Dort heißt es, das mir mein Körper nicht alleine gehört, weil er mir von Gott gegeben wurde. Gott hatte damit richtig Stress. Deswegen soll ich mit meinem Körper achtungsvoll umgehen und ihn gesund erhalten. Da wurde mir klar, dass ich etwas für die Gesundheit meines Körpers tun muss. Dadurch kam die Frage auf, welchen Sport ich cool finde. Durch Kampfsporttraining in der Schule wusste ich, dass ich eine Begeisterung dafür habe. Durch Filme mit Chuck Norris und andere Kampfsport-Actionfilme war ich fasziniert von dieser Art der Bewegung und der Körperbeherrschung. So fing ich mit Kampfsport an. Leider musste ich zwischendurch eine etwas längere Pause einlegen. Ich bin aber froh, dass ich diesen Sport nun wieder betreiben kann.
Ich persönlich finde, dass man sehr gut Christ und Sportler sein kann. Ich sehe das so, weil in der Bibel viele Beispiele aus dem Sport begegnen.
Z.B.: Laufen in 1. Kor. 9,24-25 und Hebr. 12,1
Kampfsport in 1.Kor. 9,26
Stärken (Fitness) in Hebr. 12,12
Sieg in 1 Kor. 9,24-25
Siegeskranz (Pokal) in 1. Kor. 9,24+25; 2. Tim. 2,5
Ziel in Philipper 3,13b+14
Paulus nutzt all diese Beispiele aus dem Sport, um uns zu zeigen wie ein christliches Leben aussehen soll. Ganz besonders geht er auf die Zielstrebigkeit eines Sportlers ein. Er stellt die Zielstrebigkeit eines Sportlers als Ideal da. Ihm ist wichtig, dass man im Sport nicht zum Sieg kommen kann, wenn man nicht kontinuierlich darauf hin arbeitet. Das gleiche gilt auch für das christliche Leben. So wie es sich lohnt, sich für den Sport und seine Ziele einzusetzen, so lohnt es sich auch sich für Jesus und seine Ziele einzusetzen. Die Bibel hat also eine positive Meinung vom Sport. Besonders cool finde ich es natürlich, dass die Bibel auch Kampfsport als Beispiel aufführt. Sport ist für mich ein wichtiger Teil meines Lebens geworden. Besonders wichtig ist es für mich, mit dem Körper den ich von Gott geschenkt bekommen habe achtungsvoll umzugehen und das ermöglicht mir der Sport. Ich wünsche mir, dass Sport ein fester Bestandteil der christlichen Kinder- und Jugendarbeit wird. Denn ich denke, dass sie gerade im Sport Gemeinschaft und Heimat erfahren können, wonach sich doch sehr viele Kinder sehnen. Außerdem denke ich, dass es auch für Christen nicht schlecht ist, wenn sie in der Lage sind, Menschen zu helfen, die sich in einer Bedrohungssituation befinden und sich selbst nicht aus dieser befreien können.
Zur Bereicherung für Alle dürfen wir hier seine geniale Examensarbeit im PDF - Format veröffentlichen:
"Chancen des Sports bei der Beheimatung von Jugendlichen in der christlichen Gemeinde"
veit.ruhlig@vck-web.org
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