
Die VCK besteht aus den Regionalgruppen und ihren einzelnen Mitarbeitern.
Mit Jesus Christus als Basis sollen sie mit das Gerüst der VCK bilden.
Die Regionalgruppe soll ebenfalls die Möglichkeit schaffen, dass jeder wirklich Interessierte geistliche Gemeinschaft erleben kann. Hier kommt es darauf an, dass sich jede Regionalgruppe um Jesus Christus herum zusammenfindet. Sie sollen Nach Außen hin einladend sein.
Eine Regionalgruppe hat zunächst einmal „kein gemeinsames Ziel“, sondern eine gemeinsame Mitte, die Jesus Christus heißt.
Aus dieser Mitte heraus entwickelt sich gemeinsames Bibelstudium, Gebet, geistliches Wachstum, Anbetung und Lobpreis und das gemeinsame Erreichen eines gemeinsam festgelegten Zieles.
1) Warum Regionalgruppen?
2) Wie entsteht eine Regionalgruppe?
3) Wie sieht die Mitarbeit aus?
4) Die geistliche Orientierung einer Regionalgruppe
5) Die Aufgaben einer Regionalgruppe
1. Warum Regionalgruppen?
In einer Kirchengemeinde oder einem Verein „vor Ort“ trifft man sich wenn man in der Nähe oder in einer angemessenen Reichweite wohnt. Bei einer Missionsgemeinschaft oder christlichen Vereinigung, wo die Leute aus allen Richtungen Deutschland kommen, ist ein Treffen wo alle anwesend sind, nicht so einfach. Vor allen Dingen, wenn es darum geht, das viele den Austausch und die Begegnung mit anderen Christen suchen und brauchen. Nicht jeder hat die Zeit und die Möglichkeit 4-6-mal oder mehr im Jahr extrem weite Entfernungen für ein Treffen zurückzulegen. Auch gibt es Christen, die einen kleinen Kreis lieber haben als groß angelegte Treffen und Aktionen.
Bei „Sportler ruft Sportler“ sind es die Sportler – Bibelkreise; und auch die „Christliche Polizeivereinigung“ hat ihre Regionalgruppentreffen. Wenn schon diese großen und erfahrenen Vereinigungen auf diese Art der Struktur zurückgreifen, warum sollte dies nicht auch für die VCK gelten?
Der Vater meiner Frau hatte vor Jahrzehnten einmal seine elf Kinder mit Stöcken verglichen, um sie zu lehren warum es wichtig ist zusammen zu halten:
„Wenn man elf Stöcke hat, die zusammen gebunden sind, dann kann man sie nicht so einfach zerbrechen. Aber wenn man einen Einzelnen nimmt, dann kann man ihn schnell zerbrechen.“
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2. Wie entsteht eine Regionalgruppe?
Eine Regionalgruppe entsteht dadurch, dass sich mindestens zwei Christen und Kampfsportler als Mitarbeiter zusammen tun und die gegeben Ziele ereichen möchten.
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3. Wie sieht die Mitarbeit aus?
Es kann sich Jeder je nach seinen Gaben, seiner Befähigung verbindlich einsetzen wie es seine Zeit und seine persönlichen Kapazität erlaubt.
Dies ist je nach Ziel unterschiedlich.
Je mehr aber eine Aufgabe übernehmen, mag sie noch so klein sein, desto weniger wird jeder Einzelne überfordert!
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4. Die geistliche Orientierung einer Regionalgruppe
In vielen Gemeindestrukturen und christlichen Vereinen gibt es negative und positive Aspekte. Es ist uns wichtig die Stärken zu fördern und die negativen zu vermeiden.
In erster Linie möchten wir Jesus Christus bezeugen.
Auf dem Berg sahen die Jünger Jesus allein, nachdem Mose und Elia nach einem Gespräch fort waren (Matthäus Evangelium 17,8).
Und Petrus sprach zu Pfingsten nicht vom Heiligen Geist obwohl sie ein starkes Erlebnis mit ihm hatten, sondern Petrus sprach alleine nur über Jesus Christus (Apg.2,22).
Auch vertraten die Jünger keinerlei Gemeinde, bzw. Kirchenrichtung.
Eine Regionalgruppe hat zunächst einmal „kein gemeinsames Ziel“, sondern eine gemeinsame Mitte, die Jesus Christus heißt. Das gemeinsame Ziel ist sekundär.
Als Vorbild für das weitere geistliche Konzept wurde ich von dem Vorbild der Zellgemeinde (siehe auch: www.zellgemeinde.de) inspiriert. Dort wird das Konzept erläutert.
Die christozentrische Gemeinschaft:
Christsein und Gemeinschaft gehörten schon im Neuen Testament unbedingt zusammen. Die Gemeinschaft der Christen war dabei auf Jesus selbst ausgerichtet. Zu IHM kam man zusammen. Ohne IHN hätte man sich oft genug getrennt.
Durch Jesus waren selbst die größten gesellschaftlichen Unterschiede überwunden.
Wem selber viel vergeben worden war, der konnte dann auch in der christlichen Gemeinschaft gut zurecht kommen.
Diese umfassende Möglichkeit der Gemeinschaft war für damalige Verhältnisse revolutionär. Alle ansonsten wichtigen Unterscheidungen verloren in der Gemeinschaft um Jesus herum ihren trennenden Charakter.
Besonders bei Paulus spüren wir noch die „Ungeheuerlichkeit“ einer solchen Gemeinschaft (Galater 3,28); (2.Korinther 5,16).
Allerdings muss das Zentrum unseres Glaubens und unserer Regionalgruppe stimmen: Unser Zentrum muss Jesus Christus sein.
Christliche Gemeinschaft lebt nämlich von Gottes Vergebung, nicht nur allein von gegenseitiger Sympathie. Darum kommen wir immer wieder nur als Sünder in die Gemeinschaft einer Regionalgruppe (1.Johannes 1,7).
Und wenn wir so schlicht als Sünder kommen, dann bekommen wir es tatsächlich nicht nur mit anderen Menschen, sondern mit Jesus Christus zu tun! (Matthäus 18,20)
Nur derjenige, der selber aus der Vergebung lebt, ist in diesem Sinne „gemeinschaftsfähig“.
Ohne dieses Zentrum ist wirkliche geistliche Gemeinschaft nicht denkbar. Es würde dann auch in einer Regionalgruppe zugehen wie in dem Gleichnis mit dem Zolleinnehmer und dem Pharisäer (Lukas18,10-13).
Der „Anspruch“ einer Regionalgruppe bietet uns nun die realistische Chance, dass dieser Kern (Vergebung meiner Schuld durch Jesus) immer wieder erfasst wird. Denn was nicht in „meiner“ Regionalgruppe klappt, das kann nicht einfach durch andere „Gemeinde- und Vereinsarbeiten“ aufgefangen werden – die Regionalgruppe ist „Gemeinde“ und Vereinigung!
Unsere Treffen brauchen darum „Aufrichtigkeit“. Nur so entsteht geistliche „Qualität“. Unsere Aufrichtigkeit voreinander ist „christozentrisch“ - also mit Jesus Christus in der Mitte – grundsätzlich ermöglicht. Nun geht es aber um Praxis: Wir dürfen aus einer entsprechenden Haltung heraus handeln. (Römer 6,11-13a)
Eine Anmerkung: Gerade langjährige Christen haben hier mitunter großen Lernbedarf. Schließlich haben sie „in der Kirche“ gelernt (und davon oft gerade ihr Selbstverständnis als Christen abgeleitet!), dass sie „nicht so sind wie die anderen Menschen, alle diese Räuber, Betrüger und Ehebrecher, oder auch wie dieser Zolleinnehmer hier“ (Lukas 18,10-14).
Gerne reden sie darum „über“(!) Bibel, Gemeinde und Welt – und kommen darum gerade nicht als Dankende und Empfangende (Bonhoeffer).
Die Gemeinschaft der Christen zu neutestamentlicher Zeit war ganz sicherlich nicht perfekt. Aber sie war verbindlich und konkret.
Wer „Bruder“ und „Schwester“ war, das wusste man in der Regel.
Diese konkrete christliche Gemeinschaft lebte darum aus liebevoller gegenseitiger Unterstützung und Hilfe, in gegenseitiger Ermutigung und Ermahnung.
Ohne eine gewisse „Dichte“ war eine solche Gemeinschaft natürlich nicht möglich. Nicht überall war es so „dicht“ wie in Jerusalem, aber diese Zusammenfassung weist in die richtige Richtung: „Täglich verharrten sie einmal am Tag im Tempel und in den Häusern brachen sie das Brot“ (Apostelgeschichte 2,46a).
Im 1.Johannesbrief geht Johannes wie selbstverständlich davon aus, dass man den christlichen „Bruder“ persönlich kannte und vor Augen hatte! (1.Johannes 4,20).
Im Neuen Testament erlebten die Christen diese Art des Miteinanders auch ganz praktisch
(1.Petrus 4,9; Matthäus 25,35-36; Römer 12,10; 1.Petrus 3,8; Galater 6,2; Hebräer 13,3; Jakobus 5,16a; 1.Thessalonicher 5,11; Epheser 5,19; Hebräer 10,24; Kolosser 3,16; 1.Thessalonicher 5,14a; 2.Thessalonicher 3,6; Matthäus 18,15-17; 1.Korinther 5,11).
Diese Unterstützung geschah vor allem im gegenseitigen persönlichen Kontakt!
Auch wir brauchen eine „Kultur der gegenseitigen Unterstützung“.
Die gegenseitige Unterstützung können und dürfen wir nicht einfach an einige „Spezialisten“ delegieren!
Indem wir nun in den Regionalgruppen unseren Schwerpunkt auf gegenseitige Unterstützung legen (die nicht „veranstaltet“ werden kann und nicht von einem „Leiter“ abhängt!), begegnen uns viele natürliche „Wachstumschancen“ und das nicht nur für unseren Glauben.
Wir üben es ein, füreinander mehr geistliche „Verantwortung“ zu übernehmen, ohne einander im Leben „herumzufuhrwerken“, aber auch ohne die Wahrheit zugunsten unserer „netten Gemeinschaft“ unter den Tisch fallen zu lassen!
Wir helfen neuen Christen auf ihrer „Reise des Glaubens“ und kümmern uns ganz persönlich darum, dass sie einen möglichst guten „Start“ haben.
Wir überlegen uns, wie wir andere Kampfsportler und ggf. unsere Freunde und Verwandte mit dem Evangelium konfrontieren können und helfen uns dabei gegenseitig.
Dabei bleiben die Herausforderungen wirklich realistisch. Niemand muss sich in einer Regionalgruppe um dreißig Christen kümmern (falls wir soviel sind). Das würde ohnehin nicht gutgehen. Und wo es dennoch versucht wird, bleibt bald das Persönliche und das Gegenseitige auf der Strecke. Es kommt zu einer „netten Oberflächlichkeit“, die mit einer neutestamentlichen Gemeinschaft nicht mehr viel zu tun hat.
Dafür lernen wir nun, dass enge christliche Gemeinschaft nicht einfach ein geselliges „Zusatzangebot“ zu unserem persönlichen Glauben ist. Vielmehr will Gott durch unsere „Glaubensgeschwister“ an uns handeln!
Nichts kann nämlich die gegenseitige Unterstützung auf Dauer ersetzen!
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5. Die Aufgaben einer Regionalgruppe
a) Geistliche Einstellung zur Mitarbeit
Mit einem christozentrischen Denken wandelt sich auch unsere Einstellung zur „Mitarbeit”. In Bezug auf Mitarbeit denkt man hauptsächlich an die Arbeit innerhalb von Gemeindeaktivitäten.
Aber es soll hier viel stärker um unseren „priesterlichen” Auftrag (1. Petrus 2,9), also um unsere geistliche Arbeit in den Organisationen und Strukturen unseres nichtchristlichen Umfeldes gehen.
Regionalgruppe bedeutet, unter anderem, einen gewissen Abschied von vielen innergemeindlichen Binnenstrukturen. Beispiel: Nicht jede Gemeinde braucht zum Beispiel ein eigenes Gebäude. Und die meisten Gemeinden brauchen keine eigenen Vereine, Kindergärten oder Schulen. Stattdessen brauchen wir Christinnen und Christen in Gebäuden, in Vereinen und in Schulen.
Im Neuen Testament wurde das Evangelium nicht nur von einigen Aposteln verbreitet, sondern es breitete sich vor allem im alltäglichen (und unspektakulären) Umfeld der „gewöhnlichen“ Christen aus.
Diese gaben offenbar wie selbstverständlich von dem weiter, was sie selber begriffen
hatten.
Jeder Mitarbeiter ist eingeladen die Vielfalt der Möglichkeiten zu entdecken.
b) Die Vielfalt der Möglichkeiten und konkrete Aufgaben
Viele Christen sehen in der Vielzahl der verschiedenen Gemeindegruppierungen ein Werk des Satans. Pastor Wilhelm Busch sah es wie eine Wiese mit verschiedenen Blumen. Dies ist ein großartiges Bild, wenn es bei der Harmonie bleibt und nicht in
Konkurrenzkampf ausartet.
Die Vielseitigkeit der Mitarbeiter, mit ihren Gaben und Kontakten, erhöhen die Chancen und die Möglichkeiten, die dann zu konkreten Aufgaben werden können.
Möglichkeiten nach außen:
Trainings – und Freizeitcamps speziell für Mädchen und Frauen
Möglichkeiten innerhalb:
Es gibt bestimmt noch Dinge an die nicht gedacht wurden.
Das ergibt sich dann aus der Gemeinschaft heraus.
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Diese Ausarbeitung kann auch als PDF-Datei geöffnet und abgespeichert werden. Hier klicken (30 KB).
Zur Bereicherung für Alle dürfen wir hier, auch in diesem Rahmen, Veit Ruhligs Examensarbeit im PDF - Format veröffentlichen:
"Chancen des Sports bei der Beheimatung von Jugendlichen in der christlichen Gemeinde" (388 KB)
© Vereinigung christlicher Kampfsportler, 03.03.2009
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