Hallo, ich heiße Daniel Nitzsche, bin verheiratet mit Beate und wir haben zwei Töchter und einen Sohn.
Ich wohne mit meiner Familie im wunderschönen Mecklenburg am Rande der Mecklenburgischen Schweiz und der Seenplatte. Beruflich bin ich als Krankenpfleger und Sporttherapeut im Diakonischen Zentrum Serrahn e.V. (Suchtklinik) tätig.
Aufgewachsen bin ich in einer sogenannten frommen Familie. Zu unserer Großfamilie gehörten aber auch viele Menschen, die schwere Probleme im Leben hatten (Alkoholiker). Ich habe mit sehr jungen Jahren sehen können, wie kaputte Menschen, sich durch eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus positiv veränderten. Menschen, die vorher nur Sauf- und Spottlieder kannten, fingen an, christliche Lieder zu singen und in der Bibel zu lesen. Für viele begann ein neues befreiendes Leben. Diese Beobachtung hat mich sehr geprägt, so dass ich mich schon als Kind entschied, mit Jesus zu leben. Heute bin ich Gott dankbar, dass ich in einem gläubigen Elternhaus aufwachsen durfte, auch wenn ich das während meiner Jugend nicht immer so sah. Unter unseren Alkoholikern gab es auch einige, die viel Sport trieben oder getrieben hatten. Einer davon war mal DDR-Jugendmeister im Boxen. Wir beide entwickelten eine Freundschaft, die bis heute noch besteht. Durch ihn entstand mein Interesse für den Kampfsport. Wir haben viel zusammen trainiert. Er brachte mir das 1x1 des Boxen bei.
Später fing ich dann an, aktiv im Verein Fußball zu spielen. Mit 23 Jahren erlitt ich eine schwere Knieverletzung. Die Folge davon waren mehrere Operationen und viel Aufbautraining. Ich verabschiedete mich mit Wehmut vom Fußball und war eine längere Zeit auf der Suche nach einem sportlichen Hobby bzw. Ausgleich. In dieser Zeit bekam ich Kontakt zum Kampfsport. Dann kam aber bei mir und auch bei anderen Menschen aus meinem Umfeld die Frage auf, darf ich als Christ überhaupt Kampfsport/ Kampfkunst betreiben? Oder, wie ist das mit den esoterische Einflüssen und mit den Philosophien und Religionen, die viele Kampfkünste prägen? In dieser Situation bekam ich Kontakt zur VCK. Ich war überrascht, dass Gott auch im Kampfsport Menschen hat, die mit ihm leben und auf meine Fragen antworteten. Ich habe weiterhin die Erfahrung machen können, dass das Leben als Christ viele Parallelen hat, mit dem Leben als Kampfsportler. Christsein bedeutet für mich z. B. Veränderung, Offensein für Neues, das was Jesus Christus möchte. Mich von Ihm verändern zu lassen. So wie ich Kampfsport verstehe, geht es auch um Veränderung, neue Konzepte oder Techniken zu erlernen, sich weiterzuentwickeln, nicht stehen zu bleiben. Für mich ist das Leben als Christ und als Kampfsportler, bei allen Höhen und Tiefen die es gibt, faszinierend. Es ist nie langweilig!
Zur Zeit trainiere ich u. a. Skirmen. Seit Juli 2007 bin ich ATS-Instructor.

